Das Strahlen hat recht viel Geld in unsere Gegend gebracht. So wurden beispielsweise die Wehrmauern zur Verbauung des Alpbachs im Dorf Meiringen mit dem 'Kristallzehnten', dem Steuererlös des Staats aus Kristallfunden, finanziert. Heute wird die Strahlerei in der Freizeit betrieben.

Die 1719 entdeckten Kristallhöhlen am Zinggenstock an der Grimsel lösten im ganzen Alpengebiet ein ‚Kristallfieber’ aus. Viele Bergbewohner versuchten ihr Glück beim 'Strahlen', das heisst beim Suchen und Ausbeuten von Quarzkristallhöhlen.

Nicht der Erlös der Mineralien, vilemehr die Rarität der einzelnen Sammlerstücke bewegen den Strahler heute seiner Leidenschaft nachzugehen. 
In unserem Museum sind schöne Kristallgruppen und Einzelstücke ausgestellt, die in den letzten Jahren im Hasli gefunden wurden. Von dunklen Morionen über glasklare Bergkristalle und weissem Adular berichtet die Ausstellung von der Mineralienvielfalt im Haslital.

Die Haslistrahler bedanken sich für den Ausstellungsplatz.

 

Woher kommt der Hasliadler?

Was sind Strahlen?

Warum war das Hasli einst bedeutend in der Nord - Süd Route?

Wann wurde der Lauf der Aare im Talboden korrigiert?

Diese und viele weitere spannende Geschichten werden im Museum

der Landschaft Hasli dargestellt und erleutert.

Bestimmt ein Besuch wert.

 

Das Museum wird getragen vom Verein für das Museum der Landschaft

Hasli. Auskünfte und Unterlagen sind erhältlich bei der Museumsleitung.

Neue Vereinsmitglieder sind stets willkommen. Wenn Sie bei uns

mitmachen möchten, melden Sie sich bitte per Post oder per

E-Mail an. Der Jahresbeitrag beträgt Fr. 25.- für Einzelmitglieder, Fr. 50.- für Familien